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28.05.01

16.01.03



Hinweise zum Buch von Eberhard Gottsmann


Eberhard Gottsmann, Ingeborg Meindl: Fasse Mut, steh auf, er ruft Dich! - Predigtsammlung Teil 1 - Die Kraft des Salzes - Gleichnisse und Wunder Jesu / Landshut Eigenverlag: 1. Auflage 2001: ISBN 3-8311-3246-1

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Die Predigtsammlung

Gottsmanns Texte sind etwas besonderes. Oft kommt es zu einer ganz anderen Auslegung der Gleichnisse und Wundererzählungen als der traditionell gewohnten.
Seine Predigten sind nicht nur für katholische Christen interessant und spannend zu lesen. Sie stecken voller Überraschungen und erklären viel „Ungereimtes“.
Immer gelingt es Gottsmann, den verborgenen Sinn, die „Pointe“ der Schriftstellen zu entschlüsseln und in unserer heutigen Sprache jedem interessierten Leser, ob Christ oder nicht, zugänglich zu machen. (Diese Kommentare sind der Buchrückseite entnommen)

Auch mir sind seine Predigten als kurzweilig, würzig und tiefgründig bekannt.

Das Buch ist so aufgebaut, daß nach dem jeweiligen Gleichnis, meist zwei bis drei kurze Predigten aus verschiedenen Jahren folgen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Neben den im Interent veröffentlichten Predigten ab 1998 bis 2000 sind auch frühere Texte enthalten.
Kritisch setzt er sich gelegentlich mit manchen Abschnitten aus der Einheitsübersetzung der Bibel auseinander.





Leseproben

Stichworte Gebet und Vertrauen (Seite 39/40)
„Wenn ihr betet, dann plappert nicht wie die Heiden“ (Mt 6,5 - 8) Sie „glauben nämlich, daß sie erhört werden, wenn sie viele Worte machen.“

Beten wir am besten wie Jesus selbst: „Aber nicht mein Wille, sondern der Deine geschehe!“



Stichwort:„Strafe“: (Seite 70)
Aber Strafe? Es ist doch in der Bibel eindeutig von der „Strafe Gottes“ die Rede! Dazu muß man wissen, daß dieses Wort noch vor ein paar Jahren mit zwei „f“ geschrieben wurde, also „Straffe“; tatsächlich kommt „Straffe“ von straffen“, geradeformen“! Und wenn uns Gott straft, dann biegt er uns Krumme, uns egoistisch Verkrümmte wieder gerade! Und in unserem Sinne muß Gott auch gar nicht strafen, denn jede Sünde, jede Lieblosigkeit straft sich selbst.

Zu Stichworten Liebe und Hölle: (Seite 74)
Worum handelt es sich beim „Vermögen“ Gottes? Sein „Vermögen“, sein „Kapital“ ist seine grenzenlose Liebe. Und uns überläßt er Anteile, einige „talenta“ davon zu treuen Händen, in der Hoffnung, durch uns könnte dieses „Anfangskapital“ wachsen und immer mehr werden. Aber erst wenn die Liebe sich aus-wirkt, also Wirkung zeigt, kann sie erfahren werden. Denken Sie also daran: „Liebe ist das einzige, das mehr wird, wenn man es verschenkt.“! Daher ist das Schlimmste , was der Liebe passieren kann, wenn sie „vergraben“ wird, wenn sie hinter den Mauern von Geboten, Vorschriften, und Formeln verschwindet - wie eine Lampe, die kein Licht verstrahlen kann, wenn sie unter einem Scheffel versteckt wird. Lieblose Menschen schaffen sich und anderen „Finsternis“, also Kälte und Unmenschlichkeit - kurz: Hölle! Nicht Gott zwingt sie dann zu „heulen und mit den Zähnen zu knirschen“, sie selbst sind es, die durch ihre fehlende Liebe Elend, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit - also Hölle - schaffen.

Stichwort Mission: (Seite 99 und 142)
Der sogenannte Missionsauftrag Jesu bedeutet also gerade nicht , Menschen zu „ködern“, zu „angeln“ oder zu “vergewaltigen“, sondern, sie von allen zu befreien, was sie zu ersticken droht, was ihnen die Luft abschnürt, was sie nicht wirklich leben läßt.

Behaltet diese beglückende, erlösende, befreiende Botschaft aber nicht für euch! Schenkt auch anderer Menschen reinen Wein ein (und jetzt werde ich kirchenkritisch!) und verwässert die Frohe Botschaft nicht, indem ihr abstrakte Dogmen, unmenschliche Gesetzte oder starre liturgische Regeln an ihre Stelle setzt. Denkt an Pfingsten, als eure Be-Geisterung für Trunkenheit gehalten wurde. Seid nicht puritanisch und feindlich jeder Lust und Freude gegenüber, sondern steht in jedem frohmachenden Augenblick die Liebe eures himmlischen Vaters, der mit seiner Liebe nicht knausert, sondern euch überreich beschenkt. Gebt diese Liebe weiter und denkt daran: Wer diese unendliche Liebe - also Gott selbst - weiterschenkt, „der wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen“! (Joh 14,12)





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